Die Terrasse
Terrasse 4., 22.08.0702

Das ist die Terrasse bzw. der Hang auf der Südseite des Grundstückes. In diesem Objekt steckt schon viel Arbeit, Frust und eigentlich immer noch keine richtige Zufriedenheit. Hier scheiden sich die Geister: was ist  ideal? Das ebene, flache Grundstück oder vielleicht doch die Hanglage..........?

Die jetzige Version (terrassenförmig angelegte Beete, befestigt durch Trockenmauern, in der Rundung im Vordergrund befindet sich ein kleiner Teich) ist die dritte in 23 Jahren. Die erste Version war ein Hang, eingefaßt mit Bordsteinen und das Ganze bepflanzt mit Cotoneastern, einigen Zwergkoniferen und sonstigen Gehölzen. Das war recht praktisch und pflegeleicht während der ersten Jahre - aber dann!! Als die Bodendecker sich entsprechend ausgebreitet hatten, eine fast geschlossene Oberfläche bildeten, dauerte es natürlich sehr lange, bis Unkräuter durch diesen Filz hindurchwuchsen. Und da kam Freude auf!! Jetzt war es nicht mehr mit dem leichten “Auszupfen” getan! Wenn man dauerhaft Erfolg hätte haben wollen, hätte man die Unkräuter samt den Wurzeln ausgraben müssen, denn so dicke und tiefe Wurzeln waren vorhanden. Also hieß es nach einigen Jahren: Umbruch, alles raus, neu anlegen.

Jetzt war so etwas wie ein Steingarten angesagt. Viele Polsterstauden, schöne Steine (alle selbst gesammelt an den unterschiedlichsten Orten, z. B. im Urlaub etc.), ein paar Zwergkoniferen. So weit , so gut. Aber nach jedem heftigen Regenguß war eine Menge Erde weggespült, die Pflanzen im Wurzelbereich z. T. freigelegt und ich durfte mit schönster Regelmäßigkeit immer wieder Erde auffüllen. Im Winter froren die Stauden hoch und waren im Frühjahr natürlich hinüber. Also neue Pflanzen kaufen. Und was der Winter nicht vernichtete, fiel dann dem Ungestüm des Hundes (Golden Retriever) zum Opfer, der zur Abkürzung immer den direkten Weg über den Hang nahm und so manches in Grund und Boden trampelte. Und irgendwann hieß es wieder: Umbruch, alles raus, neu anlegen.

Nun ist mein Mann handwerklich sehr geschickt und ließ sich von mir zu der jetzigen Version überreden. Die terrassenförmige Anlage hat den Vorteil, daß man in trockenen Perioden auch mal gießen kann, ohne daß das Wasser wie ein Sturzbach nach unten fließt.  Allerdings hat diese Sache auch einen Haken: nach fast jedem Winter oder spätestens nach jedem zweiten Winter müssen die Trockenmauern ausgebessert und gerichtet werden. Da wir ausschließlich Feldsandsteine und Erde dazu verwendet haben (keinen Beton zur Befestigung), lockern sich durch den Frost die Steine, fallen heraus oder an etwas höheren Stellen bilden sich Vorwölbungen. Mein Mann kann jedenfalls nicht über Langeweile klagen......

...und der Hund ist immer noch ungestüm!

Im Oktober 2007 wurde ein Plan, der im Juni bei Besichtigung von Elfriede Lungenschmieds Garten in Österreich gefaßt wurde, realisiert: die ersten beiden Rosenbögen, Marke Eigenbau, wurden im Bereich der Terrasse aufgestellt und mit Kletterrosen bepflanzt.
Rosenbogen 1, 22.10.07 (795x)02

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rosenbogen 2 (2) (795x596), 22.10.0702

Ein weiterer Bogen überspannt jetzt den gepflasterten Weg vom Haus in den Garten.....